Mittwoch, 30. Januar 2019

Alex Strangelove [Filmrezension]

Zum Film

Titel: Alex Strangelove
Originalsprache: Englisch
Genre: Drama/Komödie
Dauer: 1h 39m
Regisseur: Craig Johnson
Erscheinungsdatum: 14. April 2018
Altersfreigabe:FSK 12

Inhalt

Es geht um den jungen Alex Truelove, der mehr oder weniger seine Jungfräulichkeit an seine Freundin Claire verlieren "möchte". Er möchte einen Schritt wagen, für den er eigentlich noch nicht bereit ist, denn immerhin hat er das ganze ewig heraus gezögert. Aber da gibt es noch jemand anderen. Dieser Jemand ist Elliott und er hat Alex ordentlich den Kopf verdreht, aber dabei ist Alex eigentlich nicht homosexuell oder doch...

Meine Meinung

Ehrlich gesagt weiß ich nicht wirklich, was ich zu diesem Film sagen soll. Gefallen hat er mir jedenfalls nicht. Das einzige, was gut war, waren die Witze (aber nicht einmal alle).

Ich denke mich hat am meisten gestört, dass irgendwie kaum etwas passiert ist. Für den Zuschauer war es folgendermaßen:
Alex: *trifft einen schwulen Typen*
Alex: Hm, vielleicht bin ich ja schwul. Oder bi?
Alex: *hat trotzdem Sex mit seiner Freundin, obwohl er eindeutig nicht bereit dazu ist*
Alex: Scheiß, was hab ich getan. Ich breche ihr jetzt einfach mal das Herz.

Und als krönender Abschluss: ein Happy End. Friede, Freude, Eierkuchen. Als wäre es so einfach.
Interessant war ja auch, dass er sich schlecht fühlt, aber sich dann als Mann doch "beweisen" muss. Es wurde definitiv an Klischees bedient. Ihm geht es schlecht, er betrinkt sich, macht auf einer Party etwas total unüberlegtes, sie sieht es, sie rennt weg und er hinter her. Und irgendwie ist am Ende doch alles gut? Irgendwie ist das meine Vorstellung von Hollywood Klischee und manchmal frage ich mich ja, ob das nicht irgendwann langweilig wird.
Ich fand es zwar ganz süß, dass Alex und Claire Freunde geblieben sind und dann doch ein weiteres Video drehen. Denn damit hat ja alles angefangen.
Süß waren auch die ganzen Videos am Ende. Von den Outings von verschiedenen Menschen. Ich weiß zwar nicht, wer sie waren, aber ich denke mal, dass es eine Message setzen sollte.
Wenn einem wirklich langweilig ist, dann kann man sich den Film geben, aber ansonsten würde ich ihn nicht anschauen. Ich war nur neugierig, da ich gerne Filme anschaue, die Themen rund um Sexualität behandeln, doch dieser hat mich echt enttäuscht.

Bewertung

Von mir gibt es nur 2 von 5 Sternen, denn ich finde, dass die Schauspieler echt gute Arbeit geleistet haben, jedoch kann ich mich auch nach mehrfachem Überdenken einfach nicht mit der Geschichte anfreunden.
Eure szebra

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